Bei den Feen und Gysiren – Nordic Open Masters in Raikjavik

Mutter Erde hat Hitze...
So macht Mastersschwimmen Spaß - mit Familie und Topleistungen in den schönsten Pools der Welt

Nordic Open Masters 2013

Am 03.10. startete die 9-köpfige Mannschaft der Rostock Swim Masters zur schon traditionellen Wettkampfreise zu den Nordic Swim Masters. Schon zum zweiten mal brachte uns der Flieger in den hohen Norden auf die Vulkaninsel Iceland.

Wir wurden von Sonnenschein empfangen und das sollte sich all die Tage so halten. Somit erstrahlte diese eigentlich ja karge Insel in seiner vollen Farbenpracht. Das tiefblaue Wasser des Nordatlantiks umrahmt die steil herausragenden Felsen, die schroffen Vulkankegel und die glitzernden Gletscher.

Aber zuerst Reykjavik, die Hauptstadtbit dem entspannten Charme einer nordeuropäischen Kleinstadt. Der Wettkampf fand im Laugardalslaugn statt. Eine super moderne 50 Meter Halle, dazu ein 50 Meter Becken im Freien und weitere Pools mit warmen und sehr warmen Wasser, eine TOP-Sportanlagen eingebettet in einen großen Komplex von Stadien und Sporthallen. Eine Anekdote wert ist die gebogene Dachkonstruktion der Schwimmhalle, was alle Rückenschwimmer total irritierte und somit fast jeden in die Leinen trieb. Die Organisation war fast perfekt, wenn man den isländischen Begriff von Ruhe und Entspanntheit als Maßstab mit anlegt. Denn Zeit lässt man sich auf dieser Insel mit vielen, und aus der Ruhe bringen von nichts. Da kann ein Wettkampfabschnitt schon mal leicht über 4 Stunden dauern und sich bis spät in den Abend ziehen. Oder sich der Wettkampf über 1500 Meter Freistil (wer dies überhaupt mit im Programm hat) mal locker 2Stunden Zeit braucht mit seinen 3 Läufen.

Es waren ca 270 Starter gemeldet aus allen fünf skandinavischen Ländern. Dazu Frankreich, England und wir als einziger deutscher Schwimmverein. Sportlich gesehen war das Niveau nicht auf einem sehr hohen Niveau, wie doch schon bei diesen Nordic Masters erlebt. Aber es waren auch weniger Teilnehmer am Start.

Unsere Mannschaft verkaufte sich gut und wir waren mit den Leistungen zu diesem Zeitpunkt zufrieden. Uta Hermes siegte über 50 Schmett, Lars Hinneburg gewann die 50 Freistil und Schmett und die 4x50 Meter Mix Lagenstaffel siegte in der Besetzung Dorothee Hausmann, Uta Hermes, Pedro Krüger und Dieter Mühlner. Dazu noch Silbermedaillen von Uta (100 Rücken), Dorothee (50 Brust) und Dieter (50 Brust) sowie von Gabi Mahnke (50 Rücken). Weitere Silbermedaillen erkämpften die 4x50 Meter Mix Freistilstaffel mit Uta Hermes, Gabi Mahnke, Holm Dietz alias Dieter M (!!!) und Lars Hinneburg, sowie die 4x50 Meter Lagenstaffel der Herren mit Dirk Pröber, Karsten Siewert, Dieter Mühlner und Pedro Krüger. Zum Schluss steuerte Doro noch eine Bronzemedaille über 100 Brust bei und rundete so das gute Ergebnis ab. Das es am Samstagvormittag leider nur zu drei 4. Plätzen gereicht war sehr schade, vielleicht war die UWV am Vorabend doch nicht so optimal?! Kulinarisch ist diese Inseln natürlich ein Seafood-Eldorado und somit fand der traditionelle Vereinsabend auch bei einem leckeren Büffet mit allerlei "Wassergetier" wie auch Walfleisch statt.

Der Abschlussabend des Veranstalters führte uns in ein sehr traditionelles Restaurant im Hafenviertel von Reykjavik. Das dort zelebrierte Büfett verwöhnte unsere Gaumen dermaßen, das dieser Abend kulinarisch sofort an die Spitze aller uns bekannten Abschlussabende vorstieß. Einfach nur superb und umwerfend, Iceland Cuisine Pur!!!

Ab dem Sonntag begann dann der Urlaubspart dieser Reise. Dabei wurde von einem schicken Ferienhaus in der Nähe von Sellfoss die umwerfende Natur dieser fazinierenden Insel erobert. Ob von Vulkanen geschaffene Landschaften im tiefen schwarz der Torfsteine, ob die glitzernde Gletscherwelt, ob das tiefblaue Meer mit seinen Delphinen und Walen, ob tosende Wasserfälle oder kristallklare Bergseen, ob majestätische Vulkankegel oder riesige bemooste Ebenen, egal was und wofür man sich auf Island entscheidet: mit Worten ist diese beeindruckende Natur kaum zu beschreiben. Und bitte nicht vergessen, wir wurden vom herrlichsten Sonnenschein begleitet, da blieb der obligatorische Regenschirm unangetastet!

Zu guter Letzt gilt es hier ein großen Lob und Dankeschön an unseren Reiseleiter auszusprechen! Karsten, ein Riesen Kompliment... Das war Klasse! Damit hast Du Dich echt für weitere solcher Aufgaben qualifiziert! Wenn jetzt noch Pedros Profifotos einwenig helfen, die geschilderten Erlebnisse in Bild und Farbe zu untermauern, versteht wohl jeder, warum wir uns auf diese Wettkampfreise so gefreut haben und danach mit Begeisterung davon schwärmen!

Thank you Iceland... I'm sure... we come back!

Master Hinne

Kontakt

HSG Uni Rostock
Abteilung Schwimmen

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